Besondere Orte im Stammerwald

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Es gibt überall faszinierende und interessante Stellen im Stammerwald. Mit offenen Augen und Ohren gibt es immer etwas Besonderes zu entdecken. An den Waldrändern laden viele Bänke zum Ausruhen und Geniessen der herrlichen Aussicht ein. Sei es die sanfte Gegend im Tal oder über das Mittelland hin bis zur Alpenkette.


Diese Auswahl von spannenden Orten im Wald ist natürlich subjektiv, es sind sozusagen Geheimtipps aus Sicht des Försters.


Hinter Hütten 702 480 / 278 860
Von diesem eher wenig besuchten Ort sehen sie nach Norden in den deutschen Hegau mit seinen Vulkankegeln. „Fridolin“ von uns geschnitzt aus Eichenholz bewacht hier die nördliche Grenze unseres Landes.

 

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Vorder Hütten 702 088 / 277 980
Ein Rastplatz mit 2 Feuerstellen, ein Turm aus Holz, viel Platz und eine traumhaften Aussicht. Der Blick schweift auf das Stammertal, über die Glarner- bis zu den Berner Alpen. Wer botanisch interessiert ist, sieht in die Kronen von Eichen, Elsbeer- und Mehlbeerbäumen. Als Seltenheit ist auf der rechten Seite des Turms sogar ein stattliches Exemplar einer Kreuzung zwischen Mehl- und Elsbeere vorhanden.
Oft ist der Stammerberg in der Sonne, während im Tal dicker Nebel vorherrscht. Im Winter ist der Sonnenuntergang spektakulär.

 

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Grosse Aach 702 987 / 278 655
Auf dem höchsten Punkt des Stammerberges steht die „Grosse Aach“, der weitaus grösste Baum des Revieres. Ein kleiner Rastplatz lädt zum Verweilen und Staunen ein. In unmittelbarer Umgebung stehen einige sehr grosse Buchen, welche nicht genutzt werden, zum Teil langsam absterben und dem natürlichen Lebenskreislauf überlassen werden.

 

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Egghölzli 700 217 / 276 167

Ein schattiges Ruhebänkli am Waldrand, freie Sicht auf Unter- und Oberstammheim und den Wald am Stammerberg. Dies macht den Reiz des Egghölzlis aus. Im Wald selber stattliche Exemplare von Douglasien, Lärchen und eine grosse Ulme.

 

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Mooshölzli (Nussbaumersee) 703 450 / 275 036
Dieser Waldteil im Besitz der Gemeinde Oberstammheim steht fast gänzlich auf Thurgauer Boden. Der vielbegangene Rundweg um den Nussbaumersee eröffnet immer wieder Fenster im Baumbestand, von denen aus die Wasserfläche beobachtet werden kann. Im Frühling hören sie vielleicht den Pirol oder den Kuckuck, sehen werden sie beide kaum, zu versteckt sind sie in den Baumkronen.

 

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Seewädeli 701 560 / 279 560
Ein Amphibiengebiet von nationaler Bedeutung. Der Laubfrisch macht sich nachts lautstark bemerkbar.

 

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Weiher Guntalingen 698 237 / 276 290
zwei Weiher, Vorder und Hinterweiher liegen versteckt im Wald. Obwohl sehr idyllisch anzusehen, sind sie nicht natürlich entstanden, vor Jahrzehnten wurden sie von Menschenhand ausgebaggert.

 

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Fulenbach 703 700 / 278 060
Dieses Feuchtgebiet wurde vor Jahren entbuscht und hat sich dank der regelmässigen Pflege zu einem Bijou entwickelt. Sanftes Grün wird von einem schmalen Graben mit Schwarzerlen durchzogen.

 

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Allenwinden / Schomet
Reizvoll ist der Wechsel von Wiesen und Wald, der Name Allenwinden weist aber darauf hin, dass es hier recht rauh zu und her gehen kann.


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